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Aktuelles

Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (4)

Veröffentlicht am 11.08.2017

Vierter Teil: Lissabon (Teil 2)

 

Die Morgenluft, die wir beim Aufstehen aus dem großen Fenster vor dem winzigen Balkon schnuppern gibt eine Ahnung davon, dass uns heute, im Gegensatz zu den gemäßigten Temperaturen der letzten Tage, eher große Hitze erwartet. Dem entsprechend ziehen wir uns leicht an, als wir vom Praça Martim Moniz mit der Metro aufbrechen. An der Station Cais do Sodré geht
es mit der Regionalbahn weiter, deren Klimaanlage gut eingestellt ist. Beim Aussteigen in Belém wallt uns dann die Hitze entgegen.

 

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Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (3)

Veröffentlicht am 06.08.2017

 

Dritter Teil: endlich Lissabon!

 

Der Wecker ist eingestellt für 6.30 Uhr, aber schon zehn Minuten vorher sind wir wach. Bloß nicht das Einlaufen in den Bahnhof verpassen! Nach dem Frischmachen ab in den Barwaggon: "Dos espressi, por favor." Vom Schlafwagenschaffner erfahren wir, dass es noch 20 Minuten bis zum Bahnhof Santa Apolónia sind.

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Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (2)

Veröffentlicht am 03.08.2017

Zweiter Teil: die Anreise

 

Dank der guten Vorbereitung durch „Gleisnost“ verlief die Reise bis Paris unproblematisch – kein Hetzen, um einen Anschlusszug noch zu bekommen, kein elend langes Warten. „Der Weg ist das Ziel“, in diesen Modus verfielen wir schnell – anders als bei den gewohnten Anreisen per Flugzeug oder Auto, während ICE oder TGV in teilweise atemberaubendem Tempo knapp vor 300 km/h über die Schienen jagten – sanft und leise der ICE, noch sanfter, noch komfortabler sein französischer Kollege.

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Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (1)

Veröffentlicht am 02.08.2017

erster Teil: Idee und Vorbereitung

 

Ob als Auslöser für unsere Reise Berichte von Freunden ausschlaggebend gewesen waren, Bilder von den skurrilen alten Straßenbahnen oder die Lektüre von „Nachtzug nach Lissabon“ ist heute nicht mehr zweifelsfrei auszumachen.

Von Anfang an stand aber für unsere Reise nach Lissabon fest: Erstens sollte die Hin- und Rückreise mit der Eisenbahn erfolgen, und zwar ab dem französisch-spanischen Grenzbahnhof Irún mit dem legendären „Nachtzug“. Und zweitens sollte diese Reise, wie die meisten unserer Städtetouren, als ein Ergebnis einen möglichst reichen Ertrag an interessanten Fotos haben, Bilder, die uns einfach als solche gefallen würden oder auch Land und Leute auf interessante Art zeigen sollten...

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MAI Photo-News / Neues aus der Dunkelkammer

Veröffentlicht am 28.05.2017

Mit Heißluft-Ballon und Kamera unterwegs

 

Über dem RheinÜber dem RheinSchon eine ganze Zeit vor dem geplanten Start unserer Ballonfahrt hatten wir uns auf der Website des Unternehmens informiert: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fahrt aufgrund von zu viel Wind, zu wenig Wind, schlechter Sicht oder gar Regen abgesagt bzw. verlegt werden würde erschien ziemlich groß.

Das Wetter war an den vorangegangenen Tagen nun recht unsicher gewesen und wir hatten uns daher gefragt, ob diese Ballonfahrt an dem geplanten Termin überhaupt stattfinden würde. Die Order des Unternehmens war, dass die Passagiere zwei Stunden vor dem geplanten Start anrufen sollten, dann würde man ihnen – sollte die Fahrt stattfinden – einen von vier möglichen Startplätzen im Kölner Raum nennen. So waren wir natürlich extrem gespannt, ob die Fahrt heute stattfinden würde und wo.

"OB" war dann glücklicherweise JA und "WO" war eine große Wiese in Köln-Sülz, in der Näher des Militärrings.

Fotografisch gut vorbereitet stiegen wir aus dem Auto: Da ich keine Lust auf Objektivwechsel in der Gondel verspürte hatte ich zwei Gehäuse mit, an dem einen ein lichtstarkes Weitwinkelzoom mit 27mm bis 80mm Brennweite, an dem anderen das 12mm Fischauge. Diese Kombination erwies sich auch im Nachhinein als absolut geeignet.

Das Wetter hatte sich an diesem Tag nicht nur freundlich entwickelt sondern auch fotogen: blauer Himmel mit schönen Wolken. Pünktlich kurz vor 18:00 Uhr waren wir dann vor Ort, auf uns Passagiere warteten schon drei Autos nebst Personal mit mehr oder weniger stylischen, großen Anhängern, die wohl das notwendige Material enthielten, das uns in die Lüfte befördern würde: Ballonhülle, Gondel und Brenner.

 

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MAI - Neues aus der literarischen Kramkiste

Veröffentlicht am 05.05.2017

 

Schreiben am Neuen Roman:  MEINE ORTE...

 

Ich habe mir für heute überlegt, euch auf einen Spaziergang zu den Orten der Handlung mitzunehmen, an denen wir unsere Protagonisten im Verlaufe der Handlung antreffen werden.
Häufig werden wir KaWe in seiner Schule begegnen. Natürlich, er ist Lehrer, daher ist das auch nicht weiter überraschend. Seine Schule ist die „Ostpark-Schule“ in Mülheim.

Nicht in der Stadt an der Ruhr, sondern in „Köln“-Mülheim, dem bevölkerungsreichsten Stadtteil der rheinischen „Großstadt mit dem gewaltigen Ego“ – ein Stadtteil, der leider auf der „Schäl Sick“ liegt.

Die Ostparkschule ist mit Sicherheit nicht KaWe‘s Traumschule – hier tummeln sich unter der Leitung des arbeitsscheuen, aber dennoch oft stark schwitzenden Schulleiters Schmidt die unterschiedlichsten Lehrer-Charaktere. Worauf ich noch zu späterem Zeitpunkt zurückkommen werde.

 

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APRIL - Neues aus der literarischen Kramkiste

Veröffentlicht am 06.04.2017

Schreiben am Neuen Roman: MEIN TÄGLICHER START

 

Viele Autoren spüren sie sicher immer wieder am eigenen Leibe: DIE VERZWEIFLUNG.
Bei mir überfällt sie mich fast jedes Mal wenn ich mich in den täglichen Prozess des Schreibens begebe. In den es mich eigentlich eher hineinzieht – eine Sache, gegen die ich mich nicht wirklich wehren kann.
„Ich muss jetzt schreiben“ sage ich oft zu meiner Frau. Ich könnte auch sagen: „ich möchte...“, oder: „ich sollte...“, oder neutral: „ich werde...“ - Doch nein, es hat in der Tat etwas Zwanghaftes, etwas, das einem keine Wahl lässt.

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MÄRZ Photo-News / Neues aus der Dunkelkammer

Veröffentlicht am 21.03.2017

 

A N A L O G – P H O T O G R A P H I E

 

zurück in die 1920er Jahre mit dem KODAK "Falter"

 

Auf einem Flohmarkt in Köln hatte ich sie vor einigen Jahren gefunden, meine KODAK POCKET IA (Autograph).

Schnell fand ich heraus, dass die Kodak nicht mit handelsüblichem 120er Rollfilm bestückt wurde sondern mit dem „ausgestorbenen“ 116er. Filmformat war dann auch nicht etwa 6 x 9, sondern 6,5 x 11 cm.

Schade. 

So lag sie bis vor einiger Zeit als Dekostück im Schrank. Bis ich sie mir dann mal wieder in die Hand nahm, ein bisschen rumgoogelte und ein Video fand, wo jemand ein solches Modell mit einem 120er Rollfilm geladen und den Film (erfolgreich?) belichtet hatte.

Ich guckte mir das Innenleben einmal daraufhin kritisch an: Ja, könnte vielleicht gehen. Die kleinere 120er Filmrolle würde in die noch vorhandene Original Halterrolle eingefädelt werden können, und der kleinere Kern des unbelichteten Films würde zwar etwas locker geführt werden, aber von der Filmandruckplatte (hoffentlich) sanft in seiner Position festgehalten werden.

Also erstmal eine gründliche, vorsichtige Reinigung, es war schließlich ein empfindliches optisches und feinmechanisches Gerät.

An einem sehr regnerischen Tag war es dann so weit:

Ich hatte die Kamera am Vortag mit einem alten 120er probeweise geladen – es würde vielleicht funktionieren. (Was der Kollege in dem Video allerdings verschwiegen hatte war, dass die Zahlen, die in dem roten Fenster erscheinen, wenn man den Film weiter spult, natürlich überhaupt nicht mehr stimmten.)

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FEBRUAR Photo-News / Neues aus der Dunkelkammer

Veröffentlicht am 06.02.2017

M U S I K  -  I N S T R U M E N T E

Photo-Shooting im Home Studio

Regentage haben ihre eigene Stimmung und bringen manchmal spezielle Ideen – hier die Idee, einen Teil meiner Musikinstrumente vor die Kamera zu holen und sie in ihrer Schönheit und Besonderheit zu inszenieren.

 

Ein schwarzer Stoffhintergrund wurde gewählt, um die Instrumente von unruhigen Strukturen freizustellen. Beleuchtungsquelle war ein Blitzkopf mit weißem Durchlichtschirm von links, rechts positionierte ich einen Reflektor zum Aufhellen der Schatten. Mit einem schwarzen Reflektor wurde der Hintergrund abgeschattet.

In meiner Vorstellung sollten Bilder in eher warmen Farben entstehen. Deshalb habe ich die ersten Motive nicht nur bei Blitzbeleuchtung aufgenommen sondern auch mit dem wesentlich schwächeren Einstelllicht.

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JANUAR - Neues aus der literarischen Kramkiste

Veröffentlicht am 21.01.2017

Es ist nun schon ein Jahr her, dass eine vage Idee konkrete Gestalt angenommen hat:

einen neuen Fall für KaWe zu schreiben, den Menschen, der in KARAGÖZ den Mörder des türkischen Mädchens zur Strecke gebracht hatte.

Karl-Wilhelm Wächter - Schullehrer und Photograph und Musiker, der wieder mal durch die Umstände gezwungen sein würde, Untaten aufzuklären und Unholde ihrer verdienten Strafe zuzuführen, zusammen mit seinem Freund und Nachbarn Harry Giehse - Fälle, bei denen die zuständigen Beamten der Polizei sich auf einem Irrweg befinden oder einfach nicht weiter kommen würden.

 

Auch das schulische Umfeld würde mich als Thema wieder interessieren, noch mehr als schon bei KaWe‘s erstem Fall: Meine eigenen Erfahrungen als Lehrender an einer Hauptschule schreibend umzusetzen, das Leben, Fühlen und Denken von Heranwachsenden zu schildern.

 

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